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Wir kennen das lebensnotwendige Spurenelement Zink zuerst in Verbindung mit Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte, doch Zink ist ein wahrer Alleskönner.    


Vom Gesamtkörperbestand von 1,5 bis 2,5 g befindet sich der meiste Teil (70%) in den Knochen, Haut und Haare, der Rest befindet sich vorwiegend in Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Muskel, nur geringste Anteile dieses Mikronährstoffes Zink können wir im Blut finden.

Inzwischen sind mehr als 50 verschiedene enzymatische Reaktionen dieses Mikronährstoffes Zink bekannt. Der tägliche Bedarf liegt bei 7 bis 10 mg Zink.



Es wird inzwischen angenommen, dass Zink aktiver Bestandteil von mehr als 200 Enzymen ist und für die Funktion wie die Regulierung des Stoffwechsels, für das Wachstum, das Immunsystem und der antioxidativen Abwehr verantwortlich ist.



Hierzu ein aktueller Beitrag von Dr. Andreas Grabrucker des Universitätklinikum Ulms.

Die Rolle von Zink im gesunden und erkrankten Gehirn Montag, 26. November 2012, 18:30 Uhr
N 24 / Hörsaal 13, Universität, Oberer Eselsberg

Jun.-Prof. Dr. Anreas Grabrucker
AG molekulare Analyse von Synaptopathien, Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Ulm und Geschäftsführer des Neurozentrums Ulm


Für Ernährungswissenschaftler ist Zink ein essentielles Spurenelement, für Biochemiker ein Bestandteil von Enzymen und anderen Proteinen, während für Umweltschützer und Meeresbiologen freies Zink im Wasser ein giftiger Schadstoff ist. Für Neurowissenschaftler aber ist Zink nicht nur ein Mikronährstoff und eine Komponente von Proteinen, sondern auch ein ionisches Signal an Synapsen.
Intakte synaptische Funktion und Plastizität sind grundlegende Voraussetzungen für ein gesundes Gehirn. Veränderungen in synaptischer Morphologie und Funktion sind Ursache und Folge einer Vielzahl von neurodegenrativen und psychiatrischen Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer, Epilepsie, Autismus, mentaler Retardierung und chronischem Schmerz. Zink-  Ionen im Gehirn spielen hierbei eine zunehmed wichtige Rolle. Es ist daher etwas verwunderlich, dass Zink ein relativ neues Mitglied unter den Signal-Ionen in der Biologie und Medizin ist. Allerdings zeigen die Anzahl der biologischen Funktionen, die Folgen von Zinkmangel für die Gesundheit und die pharmakologischen Anwendungen die für Zink im Entstehen sind, dass sich Zink vielleicht als „das Kalzium des 21. Jahrhunderts“ erweisen kann. Der Vortrag soll daher Einblick in die Erkenntnisse der Zinkbiologie des Gehirns liefern und Ausblick auf zukünftige Anwendungen zur Beeinflussung von Zink im gesunden und erkrankten Gehirn geben.



Der Mikronährstoff ist beteiligt an der Verdauung von Proteinen, Kohlenhydraten (Bestandteil der Alpha-Amylase, die schon im Speichel mit der Aufspaltung der Kohlenhydrate beginnt), ebenfalls bei der Proteinsynthese und dem Kohlenhydratstoffwechsels. Außerdem hilft Zink bei dem Aufbau von T-Lymphozyten, die für die Abwehr zuständig sind. Weiterhin für die  Knochenbildung, dem Abbau von Alkohol, der Regulation des Säure-Basenhaushaltes und der Zellreplikation bei der DNA-RNA (Kopien unserer Erbinformation).

Es ist mitverantwortlich für den Aufbau von Wachstum-, Schilddrüsenhormonen und dem Testosteron. Als Zink-Insulin-Komplex wird Insulin in der Bauchspeicheldrüse gespeichert und stellt unserem Körper nach Bedarf eben Insulin zur Verfügung.

Weiterhin greift es in den Vitamin – A – Stoffwechsel ein und wirkt dadurch gegen die Nachtblindheit.

Ein zumindest bis jetzt Zweihundertsassa, der laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mit einer Unterversorgung einhergeht. Zinkmangel tritt weltweit häufiger auf als angenommen, obwohl bei dem Fleischkonsum der meisten Bevölkerung keine Unterversorgung auftreten dürfte. Man vermutet  dass hier evtl. eine Resorptionsstörung vorliegen könnte.

Ein zumindest bis jetzt Zweihundertsassa, der laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mit einer Unterversorgung einhergeht. Zinkmangel tritt weltweit häufiger auf als angenommen, obwohl bei dem Fleischkonsum der meisten Bevölkerung keine Unterversorgung auftreten dürfte. Man vermutet  dass hier evtl. eine Resorptionsstörung vorliegen könnte.

Zinkmangel sind vom Alter und Geschlecht abhängig. Bei allen Gruppen führt es zu Wundheilungsstörungen und Infektanfälligkeit. Im kindlichen und jugendlichen Alter beeinträchtig es das Wachstum. Es kann zu Geschmacks- und Geruchsstörungen kommen, Haarausfall und bei Männer verringerte Libido mit einer verminderten Spermienqualität einhergehen, evtl.Impotenz (deswegen hilft laut Volksmund der hohe Zinkgehalt der Auster für die sogenannte "Manneskraft").

Zink geht bevorzugt eine Verbindung mit Proteinen ein und ist demzufolge aus Fleisch und Fisch für unseren Körper leichter zu resorbieren (aufzunehmen), als aus pflanzlichen Lebensmittel. Sie lesen richtig: Vegetarier können hier schnell in eine Unterversorgung abrutschen. In Frühstücksflocken wird zwar eine hohe Zinkmenge angegeben, diese werden zum Teil bis zu 80% nicht resorbiert.

Zwingend notwendig ist eine gute Zinkversorgung von 10 mg täglich für Kinder und Jugendliche, für Vegetarier, für Kinderwunsch, bei der Durchführung irgendwelcher Diäten die länger als eine Woche andauern, ganz wichtig bei Diabetikern, wegen der Insulinbindung und als Prophylaxe bei evtl. Wundheilung.

Ich würde eine zusätzliche Versorgung aller Gruppen über 65 anraten, speziell auch für Personen die sich nicht mehr ausreichend oder einseitig ernähren. Die Geruch- und Geschmacksveränderungen dementer Patienten könnten ebenfalls auf einen Zinkmangel zurück führen.  Dies betrifft ebenfalls die Klientel im Modelbereich oder Patienten mit Anorexie oder Bulimie.

 

Gute Zinklieferanten sind je 100g:

  • Austern, Meeresfrüchte, Schalentiere  bis zu 220% des Tagesbedarfs,
  • Hartkäse , Weizenvollkornmischbrot  40 bis 50% des Tagesbedarfs
  • Weizenkeime  100%
  • Roggenkeime 80%
  • Haferflocken 50%  bei 10mg Zink Tagesbedarf
  • Kalbsleber 60%
  • Fleisch zwischen 30 und 40%



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