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Lebensmittelzusammenstellung bei Unterernährung für Alzheimer- und Demenz-Kranke



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Für Untergewicht gibt es viele mögliche Ursachen.


Eines der ersten Ursachen bei Alzheimer- und Demenzkranken sind sicherlich Zahn- oder Gebissprobleme mit zum Teil Beschwerden am Zahnfleisch. Dieses  bildet sich im Laufe des Lebens zurück und Gebisse müssen ständig korrigiert werden. Der behandelnde Zahnarzt wird sicherlich alles Erdenkliche tun, nur bestimmte Gegebenheiten lassen sich nicht so einfach lösen, um damit eine bessere Kaumöglichkeit und eben die Unterernährung zu verhindern.

Zum anderen Teil beruhen sie auf Alterserscheinungen wie Riechstörungen. Krankheiten und Medikamente können den Geschmack beeinträchtigen. Im Laufe des Alterungsprozesses sind die Riechzellen verkümmert und das Areal im Gehirn kann auch beeinträchtigt sein. Wenn Sie eine Erkältung haben und die Nase verstopft ist, damit eben die Riechzellen außer Kraft gesetzt sind, schmeckt Ihnen auch nichts und so müssen Sie sich bei Ihrem Angehörigen auch vorstellen. Es fällt Ihrem Angehörigen schwer sauer, bitter und salzig wahrzunehmen und so schmecken Gerichte einfach langweilig und fad. Die Geschmacksnerven für Süßes behalten ihre Funktion, sodass Honig, Marmelade, Kuchen, Pudding usw. bevorzugt werden.

Hinzukommt, dass mit dem Alter auch die Resorptionsfähigkeit in der gesamten Darmpassage  stetig abnimmt. Das heißt, das Mikronährstoffe werden nur noch bedingt vom Körper aufgenommen werden können. So ist es in dieser Lebensphase sehr wichtig verstärkt zusätzlich Mikronährstoffe zuzufügen. In diesem Fall werden Sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurück greifen müssen.

 

 

Leider müssen Sie die Zubereitung der Gerichte fast ausschließlich auf diese Situation abstimmen und trotzdem versuchen, genügend Nährstoffe und Mikronährstoffe in der Mahlzeit zu konzentrieren.

 

Steigern Sie den Kaloriengehalt Ihrer Lebensmittel. Sie können das morgendliche Frühstück als Müsli immer mit vollfetter Milch oder Sahnejogurt mixen. Hier sollten Sie auf jeden Fall fettarme Produkte vermeiden. Die Suppe reichern Sie mit Sahne oder hochwertigem Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl an. Rapsöl und Weizenkeimöl würden die gerade für ältere Menschen lebensnotwendigen Omega-Fettsäuren beinhalten. Gleichzeitig hätten sie einen hohen Vitamin E – Gehalt. Wenn Pasta gewünscht wird, kommt ordentlich Parmesan oder Mozarella als Belag in Frage.

 

Am besten fahren Sie mit den Lieblingsgerichten, die Sie jetzt nicht mehr kalorienarm, sondern betont kalorienreich anbieten können.

Verteilen Sie die Mahlzeiten möglichst auf  5 und mehr am Tag. Bieten Sie immer wieder eine Kleinigkeit an und wenn es zwei Kekse sind oder kleine Bananenscheiben. Manchmal greifen sie von alleine zu, manchmal müssen Sie sie drauf aufmerksam machen oder evtl. sogar füttern. Sie merken, es wird zeitaufwendig und dies können nur Sie zu Hause. In einem Pflegeheim, so leid es mir tut, dies schreiben zu müssen, bleibt keine Zeit dafür. Das Geschirr muss extra weggeräumt werden. Essen steht offen herum – unhygienisch, Obstfliegen siedeln sich an. Ich kenne die Situation aus beruflichen Gründen und mit meiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich zu genau. Verstehen Sie mich nicht falsch, die jeweilige Einrichtung und das Personal können hier gar nichts dafür. Es ist der gesetzliche Rahmen der an der Realität vorbeigeht.


Kalorienreiche und gesunde Lebensmittel sind: z.B. Lachs, Nüsse, Trockenfrüchte, Avocados, Bananen und Vollkornbrot. Auch zu empfehlen sind Kartoffeln mit Butter und Sahne, Nudeln mit Hackfleischsoße, Knödel in Sahnesoße oder fettreicher Käse. Zusätzlich lassen Sie ruhig ein paar Butterkekse naschen, geben Sie  ab und zu ein Vollmilch-Fruchtjoghurt zwischendurch, auch Schokolade wäre möglich. Hier müßten Sie nur auf den Stuhlgang achten.

Gehen Sie auf jeden Fall auf die Wünsche ein, denn diese Gerichte werden von Ihrem Angehörigen am ehesten angenommen.

Wichtig sind, nach Absprache mit dem Arzt oder der Apotheke,  zusätzliche Mikronährstoffe wie Vitamin D, Zink, Vitamin B-Komplex und besonders Folsäure, eigentliche alle, da diese dem Angehörigen, durch seine verminderte Ernährung und evtl. Resorbtionsstörungen, nur in zu geringem Maße zur Verfügung stehen.

 





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