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Mythos - Cholesterin


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Cholesterin ist in den Medien sehr in Verruf geraten, da es speziell für Herz- und Kreislauferkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfälle verantwortlich gemacht wird. Hier spielen aber immer mehrere Faktoren (z.B. Homozystein) ein Rolle.

Cholesterin ist einerseits ein wichtiger Bestandteil unserer Zellmembran, andererseits spielt es für den Aufbau viele unserer Hormone eine lebensnotwendige Rolle. Außerdem bildet es die Grundlage für Vitamin D, Gallensäuren und eben den schon erwähnten Hormonen wie Östrogen und Testosteron usw. Unser menschlicher Körper ist nicht auf die Cholesterin-Zufuhr durch Nahrung angewiesen, da er sie selber produzieren kann und dies macht es auch so schwierig..

Im Allgemeinen richtet sich der Körper nach der Cholesterin-Zufuhr der Nahrung und produziert nicht übermäßig zusätzliches Cholesterin, kann aber irgendwann , evtl. auch aus genetischen (vererbten) Gründen, ein Übermaß nicht mehr korrigieren und so kommt es zu den gefürchteten erhöhten Werten. Dies ist genauso eine Fehlstörung des Stoffwechsels, wie z.B. Diabetes.

In westeuropäischen und nordamerikanischen Ländern wird häufig 40% und mehr Fett und mehr zu sich genommen, welches auf Dauer ebenfalls die Hypercholesterinämie fördert.. Meist sind es tierische und gehärtete Fette, die eine lange Kohlenwasserstoff-Kette bilden und vom Körper nicht so gut verarbeitet werden können.

Der menschliche Körper benötigt 30 bis 35% seines Energiebedarfs an Fett, die sich in erster Linie aus LDL- ; HDL-Cholesterin und Triglyceride zusammensetzen.

Die Höchst-Werte für Gesamt-Cholesterin wird heute bei 200mg/l angesetzt, zu Zeiten meiner Ausbildung waren es noch 250 mg/l. Nach den letzten Erkenntnissen ist das Verhältnis zwischen HDL und LDL viel wichtiger.

Also HDL, dass als das Gute bezeichnet wird, soll mindestens 40mg/l und LDL, dass Schlechtere (großmolikular), höchstens bis 130mg/l haben, wäre ideal. Bei erhöhten Gesamt-Cholesterin-Werten müsste sich auch prozentual der HDL-Wert erhöhen.

Erhöhte Cholesterin-Werte sind nicht unbedingt vom Körpergewicht abhängig. Auch sehr schlanke, normalgewichtige haben manchmal einen erhöhten Cholesterin-Wert, der dann eben genetisch bedingt sein kann.

Aber übermäßige Fettaufnahme kann der Stoffwechsel so aus dem Ruder laufen, sodass der Körper nicht mehr in der Lage ist, die Menge an Cholesterin der Menge anzupassen, die er benötigt und so kommt es zum Cholesterin-Überhang im Blut. Wenn dann eben noch andere Faktoren hinzukommen ist der Stoffwechsel überfordert.

So entsteht die Hypercholesterinämie.

Um das Cholesterin wirkungsvoll abzusenken gibt es die Möglichkeit, tierisches Fett einzuschränken. Bei den Speisen auf kurzkettige Fette umzusteigen, im besten Fall gute Öle für die Zubereitung der Speisen zu bevorzugen. In meinen Rezepten weise ich darauf auch hin.

Ballaststoffreiche Ernährung kann auch sehr hilfreich sein, denn Ballaststoffe im Darm binden das Fett in der Nahrung und entziehen der Gallenblase Galle. Die Galle ist das Endprodukt in dem Cholesterin entsorgt wird. Mit den Ballaststoffen wird wiederum das Cholesterin der Galle gebunden und kann so vom Darm wieder resorbiert werden.

Klingt sehr umständlich, ist so aber am einfachsten zu erklären. Ballaststoffe sind wiederum in pflanzlicher Kost enthalten. Hier bietet sich wirklich die einfache mediterrane Küche an. Viel Gemüse und Salat und gutes Öl hilft den Cholesterinspiegel zu senken.


Bei der Cholesterinsenkung hilft sehr gut die Artischocke mit dem hohen Ballaststoffanteil und dem sekundären Pflanzenstoff Cynarin.



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